Spezielle und allgemeine Evolutionstheorie - Creation and Evolution

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Spezielle und allgemeine Evolutionstheorie

Deutsch > Forschungsbereiche > Wissenschaftsphilosophie

P. Rüst (1998), in: E. Gutsche, P.C. Hägele & H. Hafner (Hrsg.), "Zur Diskussion um Schöpfung und Evolution, Gesichtspunkte und Materialien zum Gespräch", Porta Studien 6 (4. Aufl., SMD), 51-112;
http://www.aneste.ch/files/SpezAllgEvo.pdf

oder suchen Sie auf der Seite des Instituts für Glaube und Wissenschaft nach "Evolutionstheorie":
http://www.iguw.de
(ohne E-Mail-Adresse des Autors; diese lautet: paraske@aneste.ch)

Blumenpracht im untiefen Ende des Biotop-Weihers in unserem Garten. Wie alle anderen "Wunder" der Biosphäre, der biologischen Welt unseres Planeten mit seiner riesigen Artenvielfalt, wird die ganze Funktionalität dieser reichen biologischen Pracht nach Jacques Monod den zwei einfachen Agenten "Zufall und Notwendigkeit" (oder "natürliche Selektion von Zufallsmutanten") zugeschrieben, mit anderen Worten der biologischen Evolution.

Inhalt:

A. Einleitung .......................................................... 1

B. Die Entstehung des Lebens .................................. 2
- 1. Chemische Evolution ......................................... 2
- 2. Spontane Replikation ........................................ 4
- 3. Entstehung funktionaler Information: RNS-Welt ... 6
- 4. Verpackung des Individuums ............................. 7
- 5. Code-Übersetzung ........................................... 8
- 6. Genom-Erweiterung und -Umbau ..................... 10

C. Die Entstehung der Lebensvielfalt ....................... 11
- 7. Biologische Evolution ....................................... 11
- 8. Die Fossiliendokumentation .............................. 12
- 9. Molekularbiologische Evolution ......................... 13
- 10. Makroevolution ............................................. 14
- 11. Überlappende Gene ....................................... 15
- 12. Neue Gene und adaptive Mutationen ............... 16
- 13. Biologische Entstehung funktionaler Information 18

D. Philosophische Schlussbetrachtungen ................. 19

Literaturhinweise .................................................. 21

- Da die einfachsten ohne fremdes Leben lebensfähigen Individuen bereits extrem komplex sind, muss zwischen zwei Hauptbereichen, der Entstehung des Lebens und der Entstehung der Lebensvielfalt, unterschieden werden. Unter der Annahme, dass "wir irgendwie entstanden sein müssen", unterscheiden manche nicht zwischen diesen beiden Problemen und nennen beides einfach "Evolution".

- Weder für die Lebensentstehung noch für die weitere Evolution zur Lebensvielfalt sind die kritischen Mechanismen bekannt. Dieses Urteil gilt heute (2007) so gut wie damals (1998, oder auch z.Z. der 1.Auflage dieser Porta-Studie, 1984). Wohl ist in diesen Gebieten enorm viel geforscht worden, aber praktisch ausschliesslich ging es dabei um Probleme der Mikroevolution, die nie bestritten wurde.

- Was heute wesentlich neu ist, sind vor allem die Genomvergleiche, die nun eine gemeinsame Abstammung aller mehrzelligen Lebewesen, einschliesslich des Menschen, so gut wie beweisen. Aber auch das rasante Wachstum der Fossiliendokumentation geht in dieser Richtung: alle neu gefundenen Fossilien passen in den "Lebensbaum", dessen Struktur mindestens in den grossen Zügen, kaum mehr ändert.

- Die Plausibilität der für die Entstehung grundsätzlich neuer Strukturen nötigen molekularbiologischen Mechanismen hängt weitgehend davon ab, wie gross der Anteil lebensfähiger Zwischenstufen ist, die alle in einfachen Mutationswegen von nicht mehr als zwei Mutationsschritten erreichbar sein müssen.

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